Die Jungpfadfinder (ca. 10 bis 13 Jahre)

Unsere Jungpfadfinder erleben gemeinsam den Beginn ihrer Jugend. Sie lernen bei uns, sich auseinander zusetzen, einander zu akzeptieren und auf einander Rücksicht nehmen. Auch bei den Jungpfadfindern steht der Spaß im Vordergrund.

Jungpfadfinder lernen bei uns auch, ihre Wünsche umzusetzen und Verantwortung zu tragen, aber auch eigene Interessen hinter die der Gemeinschaft zu stellen.

Die Stufenfarbe und das Halstuch der Jupfi ist blau.

 

 

Versprechens-Wochenende

30.06-31.06.2017

Am Freitag, den 30 Juni um 16:30 trafen wir uns an den Gruppenräumen. Nachdem alle da waren ging es auch schon los. Gemeinsam liefen wir an unsere Hütte über dem Krankenhaus in der Sulzbacher Straße. Auf dem Weg dorthin gab es kleinere Impulse, die einem helfen sollten sich einen Versprechens Text zu überlegen. Nach kurzem laufen kamen wir dann auch endlich an dem Parkplatz vor der Hütte an. Dort gab es nochmal einen kleinen Impuls von Jonas und eine kleinere Aufgabe von Marius. Danach konnte es endlich weiter an die Hütte gehen. Hier dampfte schon die leckere Kartoffelsuppe, die nur darauf wartete, verspeist zu werden. Anschließend durften sich die Kinder gegenseitig reflektieren und sich auch eine Reflektion über sich von einem Leiter ihrer Wahl einholen. Mit Vorbereitung in den Gruppenstunden, den Impulsen und zu guter Letzt mit den Reflektionen konnte nun der Versprechenstext geschrieben werden. Der Abend endete Früh mit Schokolade, Lagerfeuer, Gesang und Tschai. Am nächsten Tag ging es dann früh um 3:30 los. Gemeinsam liefen wir von unserer Hütte aus weiter hoch ins Bergfeld auf eine nahe gelegene Wiese von der man den Sonnenaufgang gut sehen konnte. Sobald die ersten Sonnenstrahlen hinter dem Horizont hervorschienen durfte jeder mit seinem Versprechenstext sein Versprechen ablegen während er in Richtung Sonnenaufgang blickte. Zum vollendeten Versprechen gab es dann noch eine Tuchlilie in Blau dazu. Als alle durch waren liefen wir gemütlich wieder an die Hütte zurück an der man dann nochmal bis mittags schlafen konnte. Um 13 Uhr liefen wir dann alle wieder an die Gruppenräume, spülten ab und beendeten die Aktion um 14 Uhr.

 

Winterwochenende

Vom auf den war unser super cooles Jupfi-winterlager . Zu Beginn des Lagers bastelten wir Sterne, Schneeflocken und noch weiteres Dekomaterial, das sich im laufe des Abends noch als nützlich erweisen sollte. Während manche Kinder drinnen gebastelt habend, haben andere draußen Rugby gespielt und das schöne Wetter genossen. Zeitgleich bauten Annika und Sam einen menschengroßen Tischkicker, in dem wir dann Sippenfußball spielten. Als es dunkel wurde, beschlossen wir rein zu gehen und uns Pizza zu machen. Die haben wir dann natürlich gleich gegessen. Warm eingepackt ging es dann los zur Nachtwanderung, bei der nach einigen Minispielen die gebastelte Deko zum schmücken eines waschechten Weihnachtsbaums genutzt wurde. Danach wurden besinnliche Weihnachtslieder gesungen und Geschichten erzählt. Zum Ende des abends saßen wir gemeinsam am Lagerfeuer, tranken Tschai und die Kinder erhielten ihre Sippenaufnäher. Die Übernachtung endete am nächsten Morgen mit einem gemeinsamen Gottesdienst.

 

 

Stufenbericht 2016

Im vergangenen Jahr bestand die Jupfistufe aus 16 Jupfis, die auf zwei Sippen aufgeteilt wurden. Zuerst haben wir uns einen Namen für unsere Sippe ausgedacht, die wir nach Tieren benennen sollten. Somit wurden die Sippen „Panda“ und „ Eule“ gegründet.

Während die Pandas in den Herbstmonaten einen Schwedenstuhl bauten, spielten die Eulen oftmals Verstecken im Dunkeln und entwickelten aus Stühlen und Sofas ein Tunnelsystem.Vor Weihnachten fand dann die erste Truppaktion statt. Wir trafen uns an der Michelherdhütte, um dort zwei Tage zu nächtigen. Nach kalten Nächten, Schlittschuhfahren in der Eishalle und einem Überfall der Leiterrunde ging das Wochenende schnell zu Ende. Im Jahr 2016 waren wir bei allen Stammesaktionen dabei. Zu erwähnen ist hier das Georgswochenende, an dem wir ein Geländespiel mit den Jupfis der anderen Stämme spielten. Highlight des Wochenendes war selbstverständlich unser Theaterspiel zum Gottesdienst mit dem Thema „St. Georg“. Dafür bastelten wir in den Gruppenstunden zuvor einige Requisiten. Außerdem übernachteten wir im Frühling in den Gruppenräumen und schauten im Hof ein EM-Fussballspiel der Deutschen. An dieser Übernachtung erhielten wir auch unsere Sippenabzeichen, die wir zuvor an die Wand des Jupfiraumes malten. In den Sommerferien haben wir ein Wanderlager gemacht. Die letzten Tage des Wanderlagers verbrachten wir in den Gruppenräumen, da das Wetter leider zu schlecht war.

Thematisch beschäftigten wir uns mit den Pfadfindergesetzen und übten das Binden von Knoten.

 

 

 

Jungpfadfinder auf Wanderschaft

30.07-04.08.2016


Am Morgen des 30. Julis trafen sich sieben noch motivierte Kinder und drei Leiter an den Gruppenräumen, schulterten die am Abend zuvor noch mit Stammesmaterial vollgestopften Rucksäcke und machten sich auf den Weg Richtung Seebachtal. 

 Zuerst musste eine enorme Steigung über den Merianweg in die Waldstadt gemeistert werden. Dennoch kamen wir  recht schnell in der Waldstadt an, pausierten beim Skateplatz und machten BWK. Während wir von dort aus in Richtung Lohrbach weiter wanderten, kamen wir auf eine teuflische Idee: Die Wölflinge suchten in ihrem diesjährigen Sommerlager nach einem Schatz, der laut Informationen eines Jupfis bereits irgendwo auf dem Gelände der Burgruine Stolzeneck vergraben lag. Und so beschlossen wir kurzer Hand, die Burg Stolzeneck in unsere Laufroute zu integrieren. Nach einem leckeren Kaltgetränk und kostenlosem Wassereis beim „Airport“ kamen wir auf dem Weg zum Seebachtal an der „Grünen Hütte“ vorbei, wo wir eine nette Unterhaltung mit einer Jugendgruppe der Malteser aus Sigmaringen führten. Gegen 16 Uhr kamen wir schließlich an unserem Ziel an. Leider mussten wir feststellen, dass bereits andere Leute dort lagerten. Deshalb wichen wir auf den Lagerplatz, der direkt neben der Michelherdhütte lag, aus und begannen, uns ein köstliches Mahl zuzubereiten: Matschige Nudeln mit Gulasch. Danach bauten wir unser Flying-Tent auf und fielen müde ins Bett.

Am nächsten Morgen hatten wir beschlossen, dass für die zukünftigen Etappen jeweils zwei Kinder die Navigation mit der Karte übernehmen, da die Route des ersten Tages, die von den Leitern ausgewählt wurde, den wohl anstrengendsten Weg in die Waldstadt führte. Wir kamen in Oberdielbach an und steuerten auf unser nächstes Ziel, eine Hütte vor Eberbach, zu. Während des weiteren Weges wurden wir Opfer einiger Ameisenattacken, die erschreckend groß waren. Schließlich erreichten wir ein Wildtiergehege, wo auch eine von zwei möglichen Übernachtungshütten stand. Nach einer kurzen Pause und Inspektion der umgebenen Wiese und Feuerstelle beschlossen wir, noch zur zweiten Hütte zu laufen, um sich gegebenfalls dort niederzulassen. Nach einem kurzen Stück Trampelpfad am Wildtiergehege entlang stellten wir fest, dass sich die zweite Hütte im Umbau befand und noch mit einem Baustellengerüßt umzäunt war. Nach intensiven Überlegungen beschlossen wir uns aufzuteilen. Während die einen wieder zurück liefen um den Platz an Hütte 1 einzunehmen und Feuerholz zu suchen, gingen manche nach Eberbach, um unsere aufgebrauchten Wasservorräte wieder aufzufüllen. Schließlich haben wir uns Risotto gekocht, welches genüsslich verschlungen wurde. Die Jupfis bauten das Tarp dieses Mal alleine auf, und es stand wesentlich stabiler als am ersten Tag, an dem ein Leiter beim Aufbau mithalf. Somit war klar, dass die Jupfis auch in den folgenden Nächten das Tarp alleine aufbauen werden.

Am nächsten Tag ging es dann endlich ins Schwimmbad. Nachdem wir durch Eberbach gelaufen waren und die nötigen Eintrittskarten für das Schwimmbad erworben hatten, konnten wir endlich ins kalte Wasser. Nach dem Genuss einer Currywurst oder eines Schnitzels mit Pommes und einer kalten Dusche packten wir wieder unsere Sachen zusammen, denn wir mussten noch einen Schlafplatz für die nächste Nacht suchen. Wir entschieden uns für eine Hütte auf der Marienhöhe. Nach einem enorm steilen und anstrengenden Stück kamen wir zur Erkenntnis, dass wir uns den Schwimmbadbesuch auch hätten sparen können. Als kleinen Lichtblick für die kommenden Tage konnten wir aus unseren Rucksäcken unnötigen Ballast aussortieren, da ein Mitglied der Wanderschaft abgeholt wurde, um am nächsten Tag mit den Pfadis nach Italien zu fahren. Nachdem das Lager wieder aufgeschlagen war, suchten wir im Schlaf nach neuen Kräften für die weiteren Tage. Leider wurden wir zweimal sehr erschreckt, als ein Laster mitten in der Nacht viel zu schnell den schmalen Waldweg entlang raste.

Die Wanderung am nächsten Tag wurde uns durch andauernden Regen enorm erschwert. Nach längerer Überlegung kamen wir zu dem Entschluss, die Nächsten zwei Nächte in den Gruppenräumen zu verbringen. So steuerten wir Lindach an, um dort mittels Schienenersatzverkehr nach Mosbach zu fahren. Unterwegs hielten wir bei der Burg Stolzeneck an, um nach dem begehrten Wölflingsschatz zu suchen. Leider haben wir ihn nicht gefunden, da wir uns sehr beeilten um dem Regen schnellst möglichst zu entfliehen. Als wir an den Gruppenräumen ankamen machten wir uns leckere Burger und spielten ein paar Runden Werwolf.

 Am folgenden Tag haben wir das Spiel „Bang!“ in den Tiefen des Wölflingsschranks gefunden, welches den meisten Spielern zwar unbekannt war, nach den ersten Runden aber großen Anklang fand. Zum Essen gab es selbstgemachte Pizza mit der wohl bestenTomatensoße, die je gemacht wurde. Schließlich brachten wir die Gruppenräume in Ordnung und stimmten uns auf das morgige Ende ein. Denn nach sechs (vier) Tagen Wandern mit Gepäck (!!!) hat man sich das eigene Bett auf jeden Fall verdient!

 

 

 

"Jupfis on Ice"

18.12-20.12.2015

Die erste gemeinsame Truppaktion fand unter dem Motto „Jupfis on ice“ statt. So trafen sich am Wochenende vom 18. - 20. Dezember 13 Jupfis und ihre Leiter an der Michelherdhütte, um sich dort (ursprünglich) ein bisschen auf Weihnachten einzustimmen. Da die Hütte viel zu klein war, wurde draußen noch eine Jurte errichtet. Um 18 Uhr, bei völliger Dunkelheit, begann die Aktion.

Zuerst musste Feuerholz gesammelt und gesägt werden. Der Boden war vom Regen der letzten Tage noch so matschig, dass ein Jupfi fast knietief versank. Seitdem wurde die sumpfige Stelle gemieden. Der erste Abend wurde gemütlich am Lagerfeuer verbracht. Während die Würste auf dem Grill schmorten wurde viel gesungen und Geschichten erzählt. Unter anderem die Geschichte vom „Alten Nossek“, der seinen staubigen Mantel in der Hütte vergessen hatte.

Nach einer recht kalten Nacht wurde am nächsten Morgen erst einmal gefrühstückt (es gab original Nutella). Anschließend wurde das Gepäck der Jupfis und Leiter, die in der Jurte schliefen, in die Hütte gebracht, damit man so schnell wie möglich Richtung Eishalle aufbrechen konnte. Endlich angekommen wurden auch schon Schlittschuhe ausgeliehen und man machte sich auf die Eisfläche. Zum Erstaunen eines Leiters konnten alle Jupfis (und ein weiterer Leiter) recht gut Schlittschuh fahren, und so dachte er sich es könne wohl nicht so schwer sein und holte sich ebenfalls ein Paar Schlittschuhe und stolperte mehr schlecht als recht übers Eis (und fiel auch des öfteren hin...). Die anderen hatten währenddessen ihren Spaß mit dem beliebten Spiel „Mützenklau“, bei dem man versuchen musste, den anderen Jupfis die Mützen vom Kopf zu ziehen. Dann kam der Höhepunkt des Tages: die Eismaschine. 20 Minuten später war die Eisfläche noch glatter als zuvor und auch das Eislaufen wurde umso spaßiger.

Anschließend gingen wir wieder zum Auto und machten erst einmal BWK, um uns für die Fahrt zurück zur Hütte zu stärken. Dort angekommen musste man feststellen, dass bereits um 18 Uhr alles dunkel war, und so wurde bei Finsternis das Lagerfeuer und das Abendessen vorbereitet. Außerdem gab es über das ganze Wochenende Tschai.

 Einige Jupfis und Leiter blieben noch bis kurz nach Mitternacht am Feuer sitzen, und gingen dann schlafen. Doch des Nachts hörte man draußen Leute rufen und plötzlich ertönte ein lauter Knall. „Überfall“ wurde gebrüllt und dadurch erwachten einige Jupfis. Viele hatten aber absolut keine Lust mehr aufzustehen und blieben einfach liegen, während die Überfäller die Seitenplanen der Jurte abknüpften. Das Spektakel war schnell vorbei und so saß man wieder am Feuer, gemeinsam mit dem nächtlichen Besuch (die anderen Leiter des Stammes) und erzählte noch ein wenig.

Am nächsten morgen war Abbautag. Wir frühstückten zuerst und beluden dann die Autos, um an die Gruppenräume zu fahren. Dort angekommen wurde das Material ein wenig geputzt und zudem noch Bratkartoffeln mit Fleischkäse gemacht.

Es war eine tolle, erste Truppaktion!