Die Wölflinge (ca. 7 bis 10 Jahre)

Das sind die jüngsten in einem Stamm. Die Wölflinge entdecken und gestalten ihren Alltag und haben hauptsächlich Spaß. Dieser steht im Vordergrund. Da jeder Pfadfinder ein Halstuch hat, haben auch die Wölflinge eines. Das Halstuch und die Stufenfarbe sind gelborange.

 

 

 

 

Wölflingsübernachtung
 

Am 25.03.17 trafen sich die Wölflinge unseres Stammes gemeinsam mit ihren Leitern zu einer Übernachtung in den Gruppenräumen. Um 14 Uhr waren alle eingetroffen und richteten ihren Schlafplatz im Jupfiraum ein. Anschließend konnte das Abenteuer beginnen:

Die Leiter hatten zuvor einen Brief auf dem Kirchengelände gefunden und berichteten den Wölflingen von einem Schatz, der wohl vor einigen Jahren von Baden Powells Freunden im Hardwald versteckt wurde. Schell war allen klar, dass dieser Schatz nur von richtigen Pfadfindern durch Spurenlesen und Rätsellösen gefunden werden konnte. Und so machten sich die Wölflinge auf den Weg Richtung Pavillion, um von dort aus den Hinweisen zu folgen.

Bereits an der ersten Weggabelung befand sich ein verstecktes Wegzeichen: Die Wölflinge sollten sich in zwei Gruppen aufteilen, um möglichst schnell drei Schlüssel zu finden, die zur Öffnung des versteckten Schatzes dienen sollten.

Eine Gruppe machte sich, den Spuren folgend, auf den Weg zur Geistereiche. Dort angekommen mussten sie einen Eisblock aus der Erde graben, in dem sich bei genauerem Hinsehen ein Schlüssel befand.Mit viel Kraft wurde der Brocken auf den Boden geschleudert. Nach einigen Wiederholungen konnte der erste Schlüssel endlich aus dem Eis befreit werden.

Derweil führten die Wegzeichen die andere Gruppe zum Jubiläumsbrunnen. Vor Ort war ein Eimer mit Loch im Deckel in den Boden gegraben. In diesem befand sich der zweite Schlüssel, der an einem Tischtennisball befestigt war. Durch das Befüllen des Eimers mit dem Wasser aus dem Brunnen konnte der zweite Schlüssel in Gewahrsam genommen werden.

Beide Gruppen folgten den weiteren Spuren und trafen kurze Zeit später wieder aufeinander. Zwei Schlüssel konnten bereits gefunden werden, doch wo war der dritte? Das nächste Wegzeichen machte sie auf ein Waldgebiet aufmerksam, in dem viele rote Bänder an Bäumen und Sträuchern befestigt waren. Und an einem dieser Bänder befand sich der dritte und letzte Schlüssel. Schnell machten sich die Wölflinge auf die Suche und nach einigen Minuten hatten sie auch den letzten Schlüssel gefunden

Jetzt lag nur noch ein kurzes Stück bis zum ersehnten Schatz bevor. Dort angekommen wurde die Kiste geöffnet und inspiziert. Neben Süßigkeiten und Knabbereien befanden sich darin auch die Zutaten für Tschai, dem traditionellen Getränk der Pfadfinder.

Mit dem verdienten Schatz im Gepäck machte man sich auf den Rückweg zu den Gruppenräumen. Dort wurde dann sogleich das abendliche Programm vorbereitet. Einige sägten Holz für das Lagerfeuer, andere kümmerten sich um die Zubereitung des Pizzateigs oder des Tschais. Anschließend wurde kurz gespielt, bis die Pizza fertig gebacken war und gegessen werden konnte. Danach fand man sich am Lagerfeuer ein, um zu singen, zu erzählen und etwas Stockbrot oder Tschai zu genießen.

Zum Abschluss des Tages gab es noch eine Gute-Nacht-Geschichte vom Lesedrachen, bevor alle Wölflinge in ihren Schlafsack krochen, um fünf Minuten später doch wieder aufzustehen und weitere 20 Minuten im Freien herumzurennen und am Lagerfeuer zu sitzen. Danach gingen alle Kinder endgültig ins Bett und schliefen schnell ein. Am nächsten Morgen wurden die Leiter durch lautes Geschrei im Flur geweckt. Nach einem ausgewogenem Frühstück wurden noch kurz die Gruppenräume geputzt, ehe die Wölflinge von ihren Eltern abgeholt wurden. Es war eine tolle Übernachtung mit viel Spaß und tollen Erlebnissen!

 

 

 

 


Stufenbericht 2016

 

Dieses Jahr bestand die Wölflingsstufe aus 14 Kindern. In den Gruppenstunden spielten wir verschiedene Spiele und beschäftigten uns mit den Pfadfindergesetzen. Wir besuchten den St. Martinsumzug mit selbstgebauten Laternen und an Weihnachten bastelten wir Lichter. Für Fasching bastelte jeder eine Maske. Des weiteren beschäftigten wir uns mit dem Jahresmotto H2016 und machten verschiedene Experimente mit Wasser.


Im Sommer haben wir eine Art Haik als Schatzsuche im Odenwald gemacht. Zusammen mit den Wölflingen der Waldstadt wurden im Voraus verschiedene Aktionen zum Thema „Karte und Kompass – wie gehe ich damit um?“ gemacht. So trafen wir uns an einem Samstag und übten in zwei Gruppen in und um Mosbach, wie man eine Kreuzpeilung macht, wie man eine Karte richtig liest, was Kompasszahlen sind und wie man Koordinaten in die Karte richtig überträgt. Spielerisch wurde so jeder Teilnehmer auch praktisch auf das Sommerlager vorbereitet. Auf unserer Schatzsuche wanderten wir von Scheidental über Balsbach, Wagenschwend und Mülben zur Gaimühle. Von dort ging es für 2 Nächte an den Eutersee, an dem wir unsere Versprechen ablegten.


Danach ging es weiter über den Katzenbuckel nach Waldkatzenbach und zum Eberbacher Wildschweingehege. Dort bauten wir einen Staudamm mit einer Brücke. In Eberbach übernachteten wir in den Gruppenräumen des Stammes Silberreiher. Dann ging es von dort über Schwanheim und Kirchlein zur Burg Stolzeneck, wo der Schatz versteckt war. Er war ca. 10 cm eingegraben. Doch was war das? Da passen ganz viele Schlüssel rein! Zum Glück sind alle verlorengegangene Schlüssel rechtzeitig wieder aufgetaucht und der Schatz wurde geöffnet. Danach ging es nach Mosbach in die Gruppenräume und wir ließen das Lager mit Pizza und Eis ausklingen. In den letzten Gruppenstunden vor dem Stufenwechsel spielten wir Mensch-Ärgere-Dich-Nicht mit richtigen Menschen. Das war lustig.