Informationen und News

Stufenwechsel 2018

Vom 29. bis zum 30. September fand unser diesjähriger Stufenwechsel statt. Um 13:00 Uhr ging es für uns gemeinsam an unseren Gruppenräumen los. Nachdem Kai uns alle begrüßt hatte und wir uns mit Apfelschorle und Wasser versorgt hatten, machten wir uns nach Stufen getrennt auf den Weg zum Lagerplatz.
Die Wölflinge wurden von engagierten Eltern nach Lohrbach gefahren, wo sie einige Zeit auf dem örtlichen Spielplatz verbrachten. Danach liefen sie die verbleibenden 3 Kilometer bis zum Zeltplatz. Beide Jupfi-Sippen liefen gemeinsam von den Gruppenräumen aus bis zur grünen Hütte. Unterwegs machten sie die eine oder andere Pause, die für lustige Spiele genutzt wurde. Trotzdem war unsere „blaue Stufe“ recht erschöpft, bis sie am Lagerplatz eintraf. Die Pfadfinderstufe wurde mit verbundenen Augen zu einem ihnen unbekannten Ort gefahren. Dort
mussten sie sich zunächst einige Zeit orientieren, bis sie ihren Standort kannten. Dann konnte es auch für die Pfadis weiter in Richtung Zeltplatz gehen. Unterwegs blieb natürlich auch etwas Zeit für angeregte Gespräche.
Gegen 17:00 Uhr waren wir schließlich alle am Lagerplatz bei der „grünen Hütte“ in Lohrbach angekommen. Die Leiter hatten bereits für uns alle Zelte aufgebaut, die auch alle gleich bezogen werden durften. Nach einem einfachen aber leckeren Abendessen – Nudeln mit Tomatensoße – und dem obligatorischen Spüldienst war es dann so weit. Wir zogen uns alle unsere Kluften an und versammelten uns in der Jurte um die Feuerstelle. Nach einem kurzen Impuls von unserem Kuraten Simon wurde das Lagerfeuer feierlich von zwei Pfadis entzündet und der eigentliche Stufenwechsel konnte beginnen!
Nach und nach wurden dann Kinder, Jugendliche und Erwachsene in die Gruppen aufgenommen. Die neuen Wölflinge wurden nach einem Mohrenkopf-Wettessen mit verbundenen Augen als erste aufgenommen. Der Trick bei ihrer Aufgabe: Die Mohrenköpfe wurden durch nasse Schwämme ersetzt, sobald die Augen verbunden waren. Die Wölflinge, die in die Jupfi-Sippe „Panda“ aufgenommen wurden, mussten ein Vorstellungsgespräch absolvieren, bei dem jeder neue Jupfi abwechselnd nur ein Wort sagen durfte. Diejenigen, die in die Sippe „Eule“ aufstiegen, mussten beweisen, wie sehr sie sich mit dem Totemtier Eule identifizieren konnten, und unter anderem wie junge Eulen nach Gummiwürmern schnappen. Die vielen neuen Pfadis durften sich musikalisch engagieren: In drei Gruppen mussten sie sich unabhängig voneinander und ohne Absprachen einen Rhythmus, einen Text und eine Performance ausdenken, die danach am Lagerfeuer zusammengesetzt und allen präsentiert wurden. Obwohl das Ergebnis aus unerfindlichen Gründen nicht ganz harmonisch war, wurde danach allen neuen Pfadis ihr grünes Halstuch überreicht. Schließlich bemühten sich noch die neuen Rover beim Lieder erraten und die neuen Leiter stellten ihr Wissen über die Leiterrunde auf die Probe, bevor der Abend auch schon zu Ende war.
Am nächsten Morgen starteten wir bereits um 07:00 Uhr in den Tag. Wir frühstückten gemeinsam, machten Gruppenbilder und packten zügig unsere Sachen, damit wir pünktlich zum Kirchweihfest in der Kirche St. Cäcilia über unseren Gruppenräumen sein konnten. Dank vielen engagierten Eltern schafften wir das auch. Nach dem Gottesdienst, der von Bischof Merkel aus Brasilien gehalten wurde, sangen wir noch
gemeinsam „Nehmt Abschied, Brüder“, bevor es für jeden wieder nach Hause ging – für viele mit einem neuen Halstuch über ihrer Kluft.

 

       

       

                                                      

 

Hoffest 2018

In diesem Pfadfinderjahr haben wir uns das erste Mal an die Veranstaltung eines Hoffestes gewagt. Eingeladen waren alle Pfadfinder und deren Familien, andere Stämme aus unserem Pfadfinderbezirk, ehemalige Pfadfinder aus unserem Stamm, Mitarbeiter der Seelsorgeeinheit und sonstige Freunde des Stammes.
So begann im Vorfeld eine gut durchstrukturierte Planung. Die Stufen haben in den Gruppenstunden zuvor bunte und vielseitige Programmpunkte für das Fest vorbereitet. Die Leiterrunde hat den Hof festtauglich gemacht, indem Sie Zelte aufgebaut und Dekorationen angebracht hat. So konnte das Hoffest am 09.06.2018 beginnen.
Um 14 Uhr kamen bereits die ersten Gäste, die den - stellenweise selbst mitgebrachten - Kuchen verzehren durften. Selbstverständlich konnte dazu ein Kaffee genossen werden. Ansonsten gab es kaltgestellte Getränke, die man sich an der Bar holen konnte. Nach und nach füllte sich der Hof mit Gästen und Nikolas Aulbach begrüßte alle Anwesenden durch eine kurze Rede, die von einem Gong eingeläutet wurde. Als Moderator, der extra aus Köln für dieses großartige Event eingeflogen wurde, führte er auch durch das weitere Programm. Die Sippe Panda verkaufte parallel zum Kuchen selbstgemachte Waffeln. Da der Teig nach einer guten halben Stunde ausgegangen war, wurde eine kurze Verkaufspause eingelegt, denn Zutaten für einen neuen mussten erst noch gekauft werden. Die Eulen bereiteten ein Schätzspiel vor, bei dem es eine Dose Gummi-Bärchen zu gewinnen gab. Die Aufgabe bestand darin, Popcorn-Körner in einem Einmachglas zu schätzen. Sofort sammelte sich eine Traube an Gummibärchenliebhabern um den Spielstand, um den heißbegehrten Preis zu ergattern. Dazu konnte letztendlich dem glücklichen Gewinner Lukas Vogel gratuliert werden. Die Wölflinge sangen den Besuchern zuerst das Pfadfinderlied mit neu interpretierten Bewegungen vor. Neben einigen, eher gewöhnungsbedürftigen Zappeleien waren ein Herz, das mit den Fingern gezeigt wurde, und eine Body-Builder-Pose in der Performance zu erahnen. Danach wurde noch das Lied „Körperteile-Blues“ zum Besten gegeben, dass im vergangenen Jahr nicht nur auf Stammesebene großen Anklang fand. Die Pfadis kümmerten sich den Tag über um die Kinderbetreuung und zauberten das ein oder andere Gemälde auf die Gesichter unserer Gäste. Zuletzt wurde von Annika noch ein humorvoller Poetry-Slam verlesen, den sie aus Westernohe mitgebracht hatte. Inhalt waren kunterbunte Litfaßsäulen, Konrad Adenauer, interessante Saunakonstruktionen und Leute, die Bear Grylls zum Verwechseln ähnlich sahen. Während dieser Einlage aßen einige Gäste bereits Grillgut von unserem Grillstand. Zum Glück wurde die Fleischbestellung richtig aufgegeben, sodass Jonas auch das ein oder andere Schwarzgeld durch den Verkauf von roher Ware ergattern konnte. Auch der abendliche Regen konnte die Stimmung des Festes nicht ruinieren. Die Bar erweiterte ihr Sortiment um einige Spezialmischungen, die noch einige Leute zu Diskussionen bis in die späten Stunden motivierte.
Zuletzt bleibt zu sagen, dass das Hoffest für die erstmalige Durchführung ein voller Erfolg war. Wir danken allen für ihren Besuch und freuen uns auf ein nächstes Hoffest. Wann auch immer das sein mag.

 

Pfingstlager 2018

Unser diesjähriges Stammeslager fand in Form eines Pfingstlagers vom 19.05. bis zum 26.05. statt. Am Samstagmorgen starteten wir gemütlich um 10:00 Uhr in Richtung Walldürn. Ein freundlicher Busfahrer hielt netterweise direkt am Lagerplatz im Hornbacher Tal, sodass wir uns sogar den viertelstündigen Fußweg sparen konnten. Innerhalb weniger Stunden standen dann unsere Rundzelte, Kohten und Jurten – jetzt konnte das Lager wirklich losgehen!
So sahen das auch einige ehemalige Pfadfinder aus Mosbach und unsere eigenen Leiter Marius, Marlene und Simon, die direkt für die erste Nacht einen Überfall geplant hatten.
Glücklicherweise wurde unsere Nachtruhe nicht allzu lange gestört und der Überfall verlief für die Besucher wenig erfolgreich.
Unter dem Motto „Feuer, Wasser, Luft“ begann das eigentliche Programm am Sonntag dann mit dem „Chaos-Spiel“, bei dem in Gruppen verschiedene kleine Aufgaben gelöst werden mussten. Zuvor mussten allerdings die „Passwörter“ gesucht werden, die im umliegenden Gelände verteilt waren.
Nachts erhielten wir dann erneut unerwarteten Besuch, dieses Mal von Pfadfindern aus Neckarelz und der Waldstadt, die ihren Überfall freundlicherweise mit musikalischer Untermalung ankündigten – einer Dauerschleife des AC/DC-Klassikers „Hells Bells“. Dank der kräftigen Mithilfe unserer Pfadis waren allerdings die meisten der nächtlichen Besucher schnell gefangen.
In den folgenden Tag starteten wir eher gemütlich mit einigen Workshops zum Lagermotto. An verschiedenen Stationen konnten Windlichter, Wasserräder und kleine Fallschirme gebaut und Wasserraketen in den Himmel geschossen werden, während anderswo Wasserfilter konstruiert oder neue Möglichkeiten erlernt wurden, ein Feuer zu unterhalten. Die fehlende Bewegung bei diesen Workshops wurde nachmittags mit einigen Runden „Capture the Flag“ wieder wettgemacht.
Der Dienstag wurde dann in den Stufen verbracht. Während die Wölflinge mit Nägeln, Wolle und Holzbrettchen wahre Kunstwerke schufen, unternahmen die Jupfis einen Haik, und die Pfadi-Stufe machte einen Ausflug ins nahe Walldürn. Keine der Stufen ließ sich vom an diesem
Tag einsetzenden Regen das Programm verderben – schließlich finden sich in unserem Stamm ja keine „Schön-Wetter-Pfadfinder“!
Am Tag darauf war das Wetter dann wieder besser, sodass dem gemeinsamen Besuch im Schwimmbad nichts im Wege stand. An diesem Abend gab es für die Jungpfadfinder noch eine kleine Besonderheit: Einige Jupfis aus der Sippe „Eule“ durften im Kreis des Trupps ihr Jupfi-Versprechen ablegen und erhielten die blaue Tuchlilie.
Unter dem Thema „Feuer, Wasser, Luft“ stand dann wieder die Lager-Olympiade am Donnerstag. In Gruppen konnte man sich in Disziplinen wie Frisbee-Weitwurf, Kerze auspusten, Mini-Floß-Wettrennen oder Eierlaufen messen.
An diesem Abend wurde unsere Aufenthaltsjurte zur Lager-Disco umfunktioniert: Lichterketten und eine Disco-Kugel sorgten für adäquate Beleuchtung, unser Lager-Koch Jonas wurde zum Türsteher und Jan zeigte seine Talente als Barkeeper mit verschiedenen Cocktails – alkoholfrei natürlich. An diesem Abend wurde mehr getanzt als gesungen, die Gitarren und Ukulelen blieben ausnahmsweise leise und die Feuerstelle kalt.
Am Freitag, dem letzten „richtigen“ Lager-Tag, spielten wir aus den Gruppenstunden bekannte Spiele in der großen Runde. Der Vormittag verging so wie im Flug, und nach dem Mittagessen fingen wir auch schon an, die ersten Zelte abzubauen, damit am Abreisetag alles ein Bisschen schneller gehen konnte.
Der Abbau ging nahtlos in die Vorbereitungen für unseren Lagergottesdienst über. Wir bereiteten Fürbitten, ein Anspiel, die musikalische Begleitung und die Dekoration in Kleingruppen vor. Am Abend leitete dann Marlene den Gottesdienst, bevor es ein letztes Mal ans Lagerfeuer ging.
Da wir ja schon am Tag zuvor einige Zelte abgebaut und eingepackt hatten, ging der Abbau am Samstag recht schnell vonstatten. Nach wenigen Stunden war alles eingepackt und in den Fahrzeugen verstaut, sodass wir uns auf den Weg nach Hause machen konnten. Als wir an den Gruppenräumen angekommen waren, räumten wir noch einiges an Material im Lager auf, bevor wir uns zu unserem Abschlusskarree sammelten. Nachdem wir gemeinsam „Nehmt Abschied, Brüder“ gesungen hatten, ging es schließlich für alle zurück nach Hause.

 

Christbaumaktion 2018

Bei der jährlichen Christbaumaktion wurden die Pfadfinder des Stammes Bernhard von Baden in Mosbach wieder von vielen Seiten tatkräftig unterstützt. Am vergangenen Samstag sammelten die Kinder und Jugendlichen der Pfadfinderschaft Sankt Georg die ausgedienten Weihnachtsbäume gegen eine kleine Spende in Mosbach ein. Dies wäre ohne die Firmen Mackmull GmbH aus Muckental und Kispert Bau GmbH aus Limbach nicht möglich gewesen, die dieses Jahr LKWs für die Aktion zur Verfügung gestellt haben.

In kleinen Gruppen gingen die Pfadfinder sowohl in den Wohngebieten auf der Innenstadtseite der Bahngleise, als auch auf dem Bergfeld von Haus zu Haus um nach noch nicht entsorgten Christbäumen zu fragen. Diese wurden dann von Helfern mit den beiden LKWs abgeholt und entsorgt. Die eingenommenen Spenden kommen der eigenen Pfadfinderarbeit zugute: Die verschiedenen Altersstufen und der Stamm finanzieren diverse Aktionen und Anschaffungen damit.

Die Pfadfinder aus Mosbach sagen allen Kindern und Eltern, die geholfen haben, sowie allen Spendern und natürlich den Verantwortlichen bei den Firmen Mackmull und Kispert herzlichen Dank.

 

Stufenwechsel 2017

Vom 23.-24.09.17 fand unser diesjähriger Stufenwechsel an der Grünen Hütte in Lohrbach statt, der traditionell das neue Pfadfinderjahr einleutet. Das Alte wurde am vorangegangenen Freitag mit der Stammesversammlung beendet. Dort legte Nikolas Aulbach nach dreijähriger Amtszeit sein Amt als Stammesvorstand nieder, Jonas Haas wurde von der Versammlung neu in das Amt des Vorstands gewählt. Kai Schwaderer und Simon Großkinsky komplettieren das zukünftge Vorstandsteam.

Am Samstag trafen wir uns um 13 Uhr an den Gruppenräumen, um nach kurzer Begrüßung zum Lagerplatz zu wandern. Hierzu versammelten sich die Pfadfinder in ihren Gruppen und wurden per Bahn oder Auto die ersten Kilometer in Richtung Lagerplatz befördert. Während die Wölflinge nur eine kurze Wegstrecke zurücklegen mussten und lange Zeit auf einem Spielplatz verweilten, mussten die Pfadis den langen Weg von den Gruppenräumen mit Karte und Kompass finden. Die Jupfis fuhren mit der Bahn bis nach Neckargerach und wanderten die restliche Distanz.

Auf dem Platz waren bereits die Schlafzelte aufgebaut, sodass diese schnell bezogen werden konnten. Im Anschluss nutzen die Gruppen die freie Zeit, um die Aufstiegsaufgaben des Abends vorzubereiten. Pünktlich um 17 Uhr wurde zum Karree gerufen, um die Lagerregeln zu verkünden. Nach dem lustigen "Pony-Spiel" mussten sich die Pfadfinder in alphabetisch geordneter Reihenfolge zum Essen anstellen. Es gab Nudeln mit Tomatensoße ohne Käse und Salat. Dabei versäumte es auch der ein oder andere nicht, sein Klufthemd komplett mit Soße zu verschmutzen. Die Klufthemdverschmutzung erreichte seinen Zenit allerdings erst beim Abspülen, als einige Jupfis ihre Essensreste auf die Kluft eines Leiters, der den Restmüllsack bereit hielt, schaufelten. Im Anschluss konnte der Stufenwechsel beginnen.

Wir versammelten uns um die Lagerfeuerstelle, um einer Geschichte zu lauschen, die von einer mutigen Bärenraupe auf der Autobahn erzählte. Im Anschluss wurde das Lagerfeuer von den Pfadis mit Fackeln feierlich entzündet und das Pfadfinderlied gesungen. Die erste Aufnahme des Abends gestalteten die Wölflinge. Fünf neue Kinder wurden in der Stufe begrüßt, indem sie mit verbundenen Augen gemeinsam gegen Samuel im Tauziehen gewinnen mussten. Als die Halstücher um die Augen gebunden waren, wurde das andere Tauende um einen Baum gebunden. Unter tosendem gejubel und Anfeuerungsrufen schafften es die Wölflinge nicht gegen "Samuel" zu gewinnen. Nach kurzer Zeit und vollem Einsatz wurden die Tauziehathleten von den Wölflingen und ihren Leitern mit dem Pfadfindergruß willkommen geheißen. Bei den Jupfis standen gleich mehrerer Aufnahmen an. Neben Zähneputzen, Apfelfischen, Buchstaben erfühlen, Marionauten und Menschenpyramide bauen wurde auch das Pfadfinderwissen der neuen Jupfis getestet. Die Pfadis mussten ihre Kenntnisse in Sachen Wegzeichen unter Beweis stellen oder blind ein T-Shirt bemalen. Anschließend wurde eine kleine Singeinlage mit dem Lied "von Kopf bis Fuß" performt. Ein Pfadi wurde danach in die Roverrunde aufgenommen. Zuletzt fand der Leiteraufstieg statt, bei dem sich die Bewerber in verschiedenen Rollen schlüpften und Quizfragen des Showmasters Nikolas Aulbach beantworten mussten.

Am nächsten Morgen wurden Stufen- und Stammesbilder gemacht, ehe es zurück nach Mosbach in den Gottesdienst ging. Gemeinsam mit dem Pfarrer und den Ministranten zogen wir in die Kirche ein und feiert gemeinsam mit der Gemeinde das Kirchweihfest. Zum Abschluss der Aktion wurden noch Reste verteilt und ein Lied gesungen. Wir freuen uns auf ein schönes und aktionsreiches Pfadfinderjahr 2017 / 2018.

 

Sommerlager 2017

Dieses Jahr fand endlich wieder ein Stammeslager im Sommer statt. Unter dem Motto „Zeitreise“ ging es für 10 Tage auf einen Lagerplatz in der Pfalz. Mit dem Zug machten wir uns auf den Weg und konnten schließlich unsere Zelte aufbauen. Auf dem Platz stand eine große Bühne, die ausgiebig – vor allem für das Essen – genutzt wurde. Ebenso gab es einen kleinen Bach, in dem man auch schwimmen konnte.

Bereits am ersten Tag mussten wir in die Zeitmaschine, um in die Vergangenheit zu reisen. Ein verrückter Professor erklärte noch kurz bevor er die Maschine startete einige Sicherheitshinweise. Dabei trat eine kleine Menge Rauch aus, die den Start der Maschine anzeigte. Nach wenigen Sekunden verließen die Lagerteilnehmer die Maschine wieder – und landeten in der Steinzeit. Ein hilfloser Steinzeitmensch brauchte Hilfe beim Feuermachen sowie beim Sammeln und Sägen von Holz. Einige Leiter versuchten sogar, Feuer selbst zu bohren. Die verwendete Spindel fing auch kurzzeitig an zu rauchen, das trockene Heu konnte aber leider nicht entzündet werden.

Die Zeitreise wurde ab sofort jeden Tag unternommen, immer in eine andere Epoche der Erdgeschichte. So fanden sich die Pfadfinder am nächsten Tag im alten Ägypten wieder. Durch geschicktes Entschlüssen von Hieroglyphen bekamen sie ihre Aufgabe. Mit Stangenholz wurden verschiedene Lagerbauten errichtet. Unter anderem wurde ein Bannermast, eine Bank und sogar eine Schaukel gebaut.

Anschließend ging die Reise ins Mittelalter. Hier mussten Burgen gebaut und mit Katapulten belagert werden. Von dort aus reisten die Teilnehmer weiter in das dunkle Zeitalter der Piraten. Das beliebte Geländespiel Capture the flag wurde gleich mehrere Male hintereinander gespielt. Am Abend gab es zudem ein Schmuggelspiel, bei dem man verschiedene Gegenstände unerkannt von einem Lager in das andere transportieren musste.

Natürlich gab es auch wieder einen Schwimmbadtag. Neben einem warmen Becken im Inneren gab es noch einen Außenbereich. Wir tobten und rutschten, bis wir schließlich wieder erschöpft zum Lagerplatz zurückmussten.

Danach reisten wir in die Hippie-Zeit. Den Nachmittag gingen wir deshalb etwas gemütlicher an. Einige flechteten Freundschaftsbänder, während andere nur faul in der Wiese lagen und die Wolken beobachteten. Abends gab es dann noch ganz besonderes Programm. Die Aufenthaltsjurte wurde mit Lichterketten geschmückt und eine Musikanlage aufgebaut. Dann konnte die Party endlich losgehen. Mit alkoholfreien Cocktails und Knabbereien tanzten wir bis in den nächsten Tag hinein.

Auch nachts gab es ausgiebiges Programm. Gleich zweimal wurden wir überfallen. Die Pfadistufe aus Neckarelz kam gut gerüstet und versuchte, den Banner zu klauen. Dank unserer Nachtwache konnte der Überfall jedoch abgewehrt werden. Der zweite Überfall fand erst zur frühen Morgenstunde statt. Ein Leiter war sich sicher, dass etwas „im Busch“ sei, und blieb extra noch ein wenig wach, um zu beobachten. Erst als dieser auch ins Bett ging kamen die Überfäller aus ihrem Versteck und legten auf alles, was sie hätten klauen können, weiße Handschuhe. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es unsere Freunde vom Stamm „Maximilian Kolbe“ Waldstadt waren.

Letzten Endes mussten wir unser Lager leider wieder abbauen und nach Hause fahren. Es waren sehr schöne und sonnige Tage und wir hoffen auf noch mehr Teilnehmer zum nächsten Stammeslager.

 

Pfadfinder auf der Gewerbemesse

Am Freitag, den 07.04.2017, trafen sich die Pfadfinder des Bezirks Odenwald-Tauber an der Pattberghalle in Neckarelz und bauten eine kleine Zeltstadt für die Gewerbeschau auf. Mit dem Ziel, für unsere Gruppen zu werben und Lagepläne an die Besucher der Messe zu verteilen, stellten wir mit Hilfe der Leiter und einiger Pfadis Jurte, Feuerdach und Kothen innerhalb kürzester Zeit auf.

Während wir die Zelte aufbauten, kamen bereits einige Besucher und begutachteten unseren Stand. Dennoch lief der Aufbau der Zelte nicht ganz reibungslos ab: In Marius` Abwesenheit wurden seine Prinzipien, Bauholz niemals abzusägen, kurzzeitig ignoriert und das Deibein des Feuerdachs dennoch gekürzt. Die darauffolgende hitzige Stimmung konnte nur mit ausreichend Eis abgekühlt werden.

Am Morgen des nächsten Tages öffnete die Messe um 10 Uhr die Tore für die zahlreichen Besucher. Wir waren bereits eine Stunde zuvor auf dem Gelände, um letzte Vorbereitungen und Absprachen zu treffen. Einige standen am Haupteingang der Messe und verteilten zur Orientierung Lagepläne an die Besucher. Mit den Worten „Lageplan gefällig?“ oder „Möchten sie einen Flyer?“ wurden die Gäste herzlich begrüßt. Die restlichen Leiter bauten am Stand noch schnell ein Lagertor auf und schürten das Feuer mit der Hoffnung, viele Besucher an den Stand locken zu können. Während sich die Messe zur Mittagszeit weiter füllte, konnten wir erste Besucher an unserem Stand über unsere Arbeit und unsere Gruppen informieren.

Am Nachmittag war jedoch auch etwas für die Besucher geboten. Neben Knoten üben und Lilien in eine Holzscheibe brennen konnten Kinder und Jugendliche versuchen unsere Pfadfinder bei Twister und Indiaka zu besiegen.

Der Sonntag verlief ähnlich gut. Neben den Flyern der Messe konnten wir auch einige Infoschreiben an interessierte Eltern und Kinder verteilen. Die Messe war zudem deutlich besser besucht als am Vortag. Nach einem anstrengenden Wochenende mussten wir schließlich nur noch unsere Zelte abbauen und konnten nach Hause gehen.

 

Christbaumaktion 2017

Wie in den vergangenen Jahren hat auch dieses Jahr unser Stamm die Christbäume in Mosbach eingesammelt. Mit rund 40 Helferinnen und Helfer starteten wir am Samstag den 14.01.2017 um 8 Uhr morgens an den Gruppenräumen mit unserer Aktion. Gegen 15 Uhr war es dann auch endlich für die Kinder geschafft. Alle Routen waren abgelaufen und jeder befand sich wieder an den Gruppenräumen.

Nach dem Gruppenbild gab es für alle noch eine heiße Schokolade zum Abschluss.
Auch dieses Jahr wollen wir es nicht versäumen uns bei unseren zahlreichen Helfern zu bedanken die geholfen haben Christbäume einzusammeln, oder bei den Eltern, die für uns gekocht haben. Einen besonderen Dank geht erneut an die Firma Mackmull aus Muckental und an die Firma Spohn aus Neckarelz, dafür, dass sie uns auch in diesem Jahr wieder ihre LKWs zur Verfügung gestellt haben.

                                                                                        Christbaumaktion 2017


Stufenwechsel 2016

Vom 8. auf den 9. Oktober fand dieses Jahr unser Stufenwechsel an der Diedesheimer Waldhütte statt. Um Punkt 14 Uhr trafen sich alle Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder, Rover und Leiter des Stammes am Tennisheim in der Waldstadt, um von dort aus in zwei Gruppen zur Hütte zu wandern.

Nach knapp zwei Stunden kamen wir auch endlich an. Zuerst wurde die Hütte und das Gelände, auf dem drei Kothen aufgstellt waren, inspiziert. Danach musste etwas Feuerholz gesammelt und gesägt werden. Anschließend wurde nochein wenig Fußball gespielt, um die Zeit bis zum Essen zu überbrücken. Zum Abendessen gab es dann Spaghetti mit Tomatensoße und Salat, was allen sehr gut schmeckte. Danach

versammelten wir uns am Lagerfeuer um ein wenig zu singen, bis der feierliche Stufenübergang endlich losging.

Zuerst wurden die neuen Wölflinge offiziell in ihrer Gruppe aufgenommen und begrüßt. Dazu mussten sie beim bekannten Quiz „1, 2 oder 3“ verschiedene Fragen zur Pfadfinderei und dem vergangenen Sommerlager beantworten.

Anschließend waren die Jungpfadfinder dran. Einige mussten mit verbundenen Augen ein Mohrenkopfwettessen veranstalten, bei dem der Mohrenkopf einmal normal, einmal gar nicht (nur Schlagsahne) und einmal mit Senf gefüllt serviert wurde. Die anderen mussten mit verbundenen Augen Topfschlagen spielen, aber nicht nacheinander sondern gleichzeitig. Da niemand genau wusste, wem die Zurufe aus dem Publikum galten, war ein kleines Chaos vorprogrammiert. Letzten Endes fand jedoch jeder mit einem ordentlichen „Klong“ einen Topf und so hatten sich alle auch ihr blaues Halstuch verdient.

Danach ging das Programm am Lagerfeuer weiter. Die neuen Pfadis mussten dort durch lösen einiger Aufgaben Buchstaben erspielen, aus denen sie anschließend ein Lösungswort bilden mussten. Die Hinweise waren dabei z.B. in Griesbrei, einem Eisblock und einem Kartenspiel versteckt. Mit den Worten „Wagt es!“ wurden sie in die grüne Stufe aufgenommen.

Die Rover hatten sich ebenfalls viele Gedanken gemacht, wie sie ihr neues Mitglied in ihrer Gruppe begrüßen wollten. Schnell war klar, dass der Aufstieg „ladylike“ werden sollte und so musste sich die neue Roverin zuerst einmal ein Kleid aus einem Müllbeutel basteln und eine Dose Bohnen verspeisen. Die Rover machten sich zudem die Mühe, eigens für ihre Stufe eine Ausführungsbestimmung zu schreiben, welche die neue Roverin unterschreiben musste. Danach war es ihr zum Beispiel nur noch erlaubt, den Roverraum mit einem Knicks zur Runde gerichtet zu betreten oder zu verlassen.

Danach war endlich Lagerfeuer angesagt und man sang so manches Lied gemeinsam und kam ins Gespräch. Doch was war das? Der Stammesvorstand sprang auf und verkündete, dass der Aufstieg noch nicht vorbei war!

Mit dem Spiel „Mein Marius kann“ wurde der ehemals in Neckarelz aktive Leiter im Stamm aufgenommen. Hierbei stellten ihm drei „Experten“ je eine Aufgabe, die er meistern sollte. Er musste mit Wasser Lieder gurgeln, wie Rumpelstilzchen ums Feuer tanzen und mit anderen Anwesenden die Buchstaben „DPSG“ nachstellen. Zuletzt wurde er von der gesamten Leiterrunde mit dem Pfadfindergruß begrüßt.

Am nächsten Morgen mussten wir leider schon wieder unsere Sachen zusammenpacken. Während einige die Aufgestellten Zelte abbauten, bereiteten ein paar andere den Gottesdienst vor, den Christoph Jüttner, ein ehemaliger Kurat des Stammes, mit uns hielt. In seiner Ansprache forderte er die Kinder auf, die Neuen in ihre Gruppe aufzunehmen und wie der heilige Samariter zu handeln. Zuletzt wurden noch Gruppenphotos gemacht, ehe man zu den Gruppenräumen aufbrach. Es war ein sehr schöner Stufenwechsel.

 


 

 

Pfadfinder-Gottesdienst am 10. Juli

Wir laden Sie herzlich ein, am 10. Juli 2016 um 10:30Uhr am Gottesdienst in der Sankt Cäcilia Kirche teilzunehmen. Die Pfadfinder des Stammes Bernhard von Baden bereiten diesen Gottesdienst für Sie vor und werden ihn auch musikalisch begleiten. Wir würden uns sehr freuen, Sie am Sonntag den 10. Juli in der Sankt Cäcilia Kirche begrüßen zu dürfen. Im Anschluss des Gottesdienstes wird ein Kuchenverkauf stattfinden.

 


 

In eigener Sache

Wir suchen ständig neue Kinder, Jugendliche, Leiter und ehrenamtliche Mitarbeiter. 

Es ist nie zu spät einzusteigen. Und niemand wird bei uns ins kalte Wasser geworfen. 

Einfach mal unverbindlich reinschnuppern.

 


 

Im Mai 2015 hatten die Pfadfinder des Mosbacher Stammes "Bernhard von Baden" zur Feier ihres 60-jährigen Jubiläums eingeladen. Bei schönem Wetter wurde das Schauzeltlager auf dem Landesgartenschaugelände in Mosbach aufgebaut. Mit viel Spaß und guter Laune erfreuten sich viele Besucher an dem bunten Programm sowie dem abschließenden Gottesdienst. Dank der Unterstützung der Mitglieder sowie von Gönnern wie der Volksbank Mosbach, dem Autohaus Gramling als auch PINGUINmedia und der Metzgerei Stumpf war dieses Fest möglich.

Hier können Sie den ganzen Pressebericht lesen.

  

  

  

 

 

 

   Die Pfadfinder (13 bis 16 Jahre)

Pfadfinder tragen Verantwortung für sich, den Stamm und die Umwelt. Pfadfinderinnen und Pfadfinder wagen es, ihren eigenen Weg zu gehen. Sie lernen, zu ihren Entscheidungen zu stehen.

Pfadfinder haben ein grünes Halstuch. Die Stufenfarbe ist ebenfalls grün.

 

 

 

Kuchenverkauf der Pfadi-Stufe

In diesem Winter haben wir überlegt, was wir gemeinsam machen können. Ganz pfadfinderisch wollten wir „etwas Gutes“ machen, uns für andere einsetzen, denen es nicht so gut geht wie uns. Die Idee wurde vergangenen Sonntag umgesetzt. Nach dem Sonntagsgottesdienst in St. Cäcilia verkauften wir Kuchen. Den Erlös spenden wir komplett an das Kinder- und Jugenddorf Klinge. Wir danken allen Käufern, Spendern und Kuchenbäckern.

 

 

2018

Die Welt ein bisschen „sauberer“ verlassen, als wir sie vorgefunden haben…

Beteiligung am Mosbacher Stadt-Putz-Tag

Unsere Pfadistufe beteiligte sich am diesjährigen Stadt-Putz-Tag - bedingt durch die Uhrzeit (die Aktion begann, als noch Schulunterricht war) und einigen kränkelnden Gruppenmitgliedern nur mit einer kleinen Gruppe. Entgegen aller Erwartung und trotz Nieselwetter und ohne besondere Fundstücke machte allen die Aktion Freude. Ein gutes Gewissen und ein kleines Vesper von der Stadt beim Bauhof war die Belohnung für die doch recht anstrengende Arbeit. Und zu uns Pfadfindern passt es sowieso – entsprechend der Aufforderung Gründers Baden Powell: „Versucht,

die Welt ein bisschen besser zu verlassen, als ihr sie vorgefunden habt.“

Die Welt ein bisschen „sauberer“ verlassen, als wir sie vorgefunden haben...

 
Beteiligung am Mosbacher Stadt-Putz-Tag
Unsere Pfadistufe beteiligte sich am diesjährigen Stadt-Putz-Tag - bedingt durch die Uhrzeit (die
Aktion begann, als noch Schulunterricht war) und einigen kränkelnden Gruppenmitgliedern nur mit
einer kleinen Gruppe. Entgegen aller Erwartung und trotz Nieselwetter und ohne besondere
Fundstücke machte allen die Aktion Freude. Ein gutes Gewissen und ein kleines Vesper von der
Stadt beim Bauhof war die Belohnung für die doch recht anstrengende Arbeit. Und zu uns
Pfadfindern passt es sowieso – entsprechend der Aufforderung Gründers Baden Powell: „Versucht,
die Welt ein bisschen besser zu verlassen, als ihr sie vorgefunden habt.“

 

 

 

Stufenbericht 2016

In den Gruppenstunden des letzten Jahres kochten wir viel und hatten oft genau so viel Spaß. Wir befassten uns mit dem Jahresmotto 2015 und erarbeiteten eine Menge zu dem Thema Integration und Flüchtlinge, wobei wir mehrere, passende Spiele und innovative Ideen, passend zur Materie, fanden. Außerdem spielten wir viele lustige Gesellschafts- bzw. Gemeinschaftsspiele und befassten uns mit den Pfadfindergesetzen und unserer Stufenorientierung „Wag es“.

Unsere erste Aktion des Pfadfinderjahres war eine stufeninterne Übernachtung in unseren Gruppenräumen. Anfang des Jahres 2016 fuhren wir zu einem spaßigen Winterlagerwochenende, bei dem wir von den Jupfileitern überfallen wurden, nach Buchklingen. Auch am Kinderfasching der Gemeinde beteiligten wir uns tatkräftig. Neben der Mithilfe am Weltgebetstag der Frauen und dem Seifenkistenrennen am Georgstag, welches mit den anderen Pfadistufen des Bezirks stattfand, dürfen wir eine weitere Übernachtung auf der Dreibrunnenwiese zu unseren Aktionen zählen. Nach der Beteiligung an einem genialen Zombieballmatch, zusammen mit unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen, zu welchen wir leider den weiteren Kontakt verloren, fuhren wir in ein geniales Sommerlager. Dieses startete in der Schweiz auf einer Alm im Hochgebirge. Daraufhin führte unser Weg nach Italien, wo unsere kleine Rundreise am Comer See endete. Hierbei ein großes Dankeschön an unsere beiden Leiter, die mit uns die lange Reise auf sich genommen haben und immer tapfer hinterm Lenkrad saßen. Selbstverständlich waren wir auch bei allen Stammesaktionen immer dabei.

Zusammengefasst war es ein sehr erfolgreiches und abwechslungsreiches Jahr für unsere Stufe.

 

 

 

 

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"Der wahre Weg, das Glück zu erlangen, besteht dann, andere Menschen glücklich zu machen. Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt."

Robert Baden-Powell

Unser Stamm

Stamm Bernhard von Baden

Unser Stamm gehört der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) an und bietet Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mehr als ein Abenteuer. Der größte katholische Pfadfinderverband in Deutschland wurde 1929 gegründet. Er versteht sich als Erziehungsverband - die Mitglieder lernen, aufrichtig und engagiert ihr Leben und ihre Umfeld zu gestalten. In Gruppen mit Gleichaltrigen lässt sich dieses Erziehungsziel gut erreichen.

   

 

Stammesgeschichte

50 Jahre DPSG in Mosbach

Werner Messner berichtet in Zusammenarbeit mit Gerhard Eberle aus der Gründungszeit:

Wie kam es dazu, dass in der Pfarrei St. Cäcilia in Mosbach eine Pfadfindergruppe entstand? Da mir der als "Gründer" genannte Gerhard Eberle persönlich bekannt ist, habe ich ihm dazu in den letzten Wochen einige Fragen gestellt. Er war der Meinung, dass ich dies an seiner Stelle niederschreiben solle. Er war zu einem Rückblick gern bereit. Hier also sein Bericht.

Sein Vater sei im Krieg geblieben, sie hatten in Adelsheim gewohnt und seine Mutter sei mit ihren Kindern 1954 nach Mosbach gezogen, wo auch die Schwester von ihr lebte. Er hatte zuvor dem Pfadfinderstamm in Adelsheim angehört und deshalb eine Lilie an der Jacke getragen, deren Bedeutung anläßlich eines Einkehrtages im November 1954 vom damaligen Religionslehrer Fritz Maissenhälder bei ihm erfragt worden sei. Man sei näher zu den Ideen usw. ins Gespräch gekommen und er war der Meinung, dass so eine Gemeinschaft auch für die Pfarrei gut und sinnvoll sei. Er hätte sich in der Folgezeit um Jungen umgeschaut, die für diese Idee begeistert gewesen seien. So sei schließlich eine erste Gruppe mit 6 bis 8 Jungen entstanden, von denen er noch einige Namen wisse: Ludwig Hönlinger, Klaus Schnabel, Werner Hamberger, Werner Großkinsky, Gerd Speierer. Er sei der erste Gruppenleiter gewesen. Dr. Lott als Jugendkaplan der 1. Kurat, dieser habe auch das erste Versprechen beim Bismarckturm auf dem Hamberg abgenommen.

Eine Episode sei ihm noch in Erinnerung: Eine Erstausrüstung und Erstausstattung mit Klufthemden und Lilien sei vor dem ersten Versprechen noch nicht vorhanden gewesen, eine Bestellung beim Rüsthaus in Düsseldorf hätte zu lange gedauert. Da er bei der Bahn beschäftigt war, sei er mit einem Freifahrtschein über Nacht nach Düsseldorf gefahren und habe dort die notwendigen Dinge eingekauft.

1956/57 habe er sich vermehrt der Familiengründung zugewandt, 1958 in Sulzbach gebaut und ist so in dieser Zeit ausgeschieden. Seit dieser Zeit sei er in seiner Wohngemeinde Mitglied bei Kolping geworden, welches ihm dann näher lag.

Über seine Eindrücke über die Pfadfinderzeit befragt, fasste er diese zusammen:

Ihm habe die Gemeinschaft mit ihrer Kluft, der herrschende Geist, die Disziplin, die Gruppenstunden, spannende Zeiten, wie Alleingänge bei Nacht, Knoten lernen und Prüfungen für die nächst höheren Stufen ablegen oder gar Fahrten oder Wochenenden (wie z.B. mit den Walldürnern Pfadfindern) imponiert und gefallen.
Überhaupt sei das Zusammenrücken der Pfadfinderstämme im "Gau Odenwald" damals interessant gewesen, da man "raus gekommen" sei und etwas anderes gesehen habe.

Übrigens: Auf Initiative des damaligen Pfarrers von Adelsheim sei 1948 der dortige Stamm mit Unterstützung aus Walldürn gegründet worden. Ihm bekannt sei in diesem Zusammenhang noch der Name Werner Mosbacher.

Werner Messner und Gerhard Eberle

     

 

StammesWappen

Der linke Flügel des Wappens zeigt einen Adler auf gelbem Grund. Dieses Motiv ist dem Mosbacher Stadtwappen nachempfunden. Zudem befindet sich ein Mittelschild im Wappen mit der Aufschrift „OM“. In der rechten oberen Ecke befindet sich das Lilienbanner der DPSG bestehend aus Georgskreuz und Kreuzlilie, wie es seit 1965 in unserem Verband geführt wird. In der rechten unteren Ecke sind zudem die badischen Farben Gold (heraldisch Gelb), Rot, Gold (heraldisch Gelb) abgebildet. Dies bezieht sich nicht nur auf die Lage Mosbachs an der früheren badischen Grenze, sondern zugleich auch noch auf die Herkunft und Adelsfamilie unseres Stammespartons. Zu guter Letzt ist dessen Name „Bernhard von Baden“ am oberen Wappenrand abgebildet. Die Wappenform (Schild) wurde gewählt, da St. Georg, der Schutzpatron der DPSG und allgemein der Pfadfinder, ein Ritter war.

Das Stammeswappen beinhaltet also die Zugehörigkeit unseres Stammes zu unserer Heimatstadt Mosbach, zu unserem Stammespatron und zu unserem Verband. Mit dem Stammesaufnäher, der auf dem Linken Oberarm der Kluft getragen wird, drücken die Mitglieder wiederum ihre Zugehörigkeit zum Stamm „Bernhard von Baden“ aus.

 

 

 

 

 

   Die Wölflinge (ca. 7 bis 10 Jahre)

Das sind die jüngsten in einem Stamm. Die Wölflinge entdecken und gestalten ihren Alltag und haben hauptsächlich Spaß. Dieser steht im Vordergrund. Da jeder Pfadfinder ein Halstuch hat, haben auch die Wölflinge eines. Das Halstuch und die Stufenfarbe sind orange.

 

 

Wölflingsübernachtung

Unsere diesjährige Wölflingsübernachtung fand vom 24. auf den 25. November statt. 21 Wölflinge und 4 Leiter verbrachten das Wochenende im Pfarrsaal der Kirche und begaben sich auf die Spuren von Captain Paddel Powell und seinem Steuermann Backboard Baden, um einen berüchtigten Schatz im Hardwald zu finden.

Um 14 Uhr trafen wir uns an den Gruppenräumen. Im Karree wurde ein geheimnisvoller Brief eines Piraten verlesen, der seinen Schatz vor langer Zeit im Hardwald zurück lassen musste. Der Schatz, so stand es im Brief, war mit 3 Schlössern versiegelt. Nur wer alle drei Schlüssel findet, kann die Kiste öffnen und den Schatz bergen.

So begann die abenteuerliche Reise, am Ende der Forststraße, die uns in den Hardwald führte. Bereits nach wenigen Metern fanden wir die erste Spur: Ein Wegzeichen – mit der Bedeutung: Teilt euch auf! Zum Glück hatten wir in den Gruppenstunden zuvor Kleingruppen gegründet, und so war schnell klar, wer welchen Weg einschlagen sollte. Chamäleons nach rechts, Tiger geradeaus.

Beide Gruppen folgten weiter den Zeichen und trafen auf ihrem Weg auch auf das ein oder andere Rätsel. Die Chamäleons liefen Richtung Jubiläumsbrunnen, fanden unterwegs einen Kompass und am Brunnen selbst den ersten Schlüssel. Jedoch war dieser in einem Eisblock eingefroren.

Die Tiger waren unterdessen auf dem Weg zur Geistereiche, folgten Tierspuren und mussten wissen, welches Blatt zu welchem Baum gehört. Am alten Baum fanden sie schließlich einen Klappspaten, und sofort war jedem klar, dass sie ihn wohl bald zum Graben verwenden müssten. Und so kam es dann auch. In einer Dose tief unter der Erde war der zweite Schlüssel versteckt.

Kurz darauf trafen beide Gruppen wieder aufeinander. Der dritte Schlüssel musste zusammen gefunden werden. Gemeinsam stimmten wir auf dem Weg ein paar Lieder an, ehe wir den letzten Hinweis und damit den Schlüssel fanden. Eine Nachricht des Piraten verriet, dass sich die Schatzkiste am Pavillion am Ende des Weges befand. Nachdem die Schlösser mit den passenden Schlüsseln geöffnet wurden, konnte der Schatz begutachtet werden. Neben ein paar Süßigkeiten befanden sich darin auch die Zutaten für den Tschai, den es später am Lagerfeuer geben sollte.

Und so machten wir uns, mit einem guten Gefühl, den Schatz gefunden zu haben, zurück auf den Weg zu den Gruppenräumen. Dort teilten wir uns in 4 Gruppen auf, da wir noch einige Vorbereitungen für den Abend treffen mussten. Eine Gruppe beschäftigte sich mit der Zubereitung des Tschais, während eine andere die Lagerfeuerstelle und den Esstisch herrichtete. Sechs Kinder halfen derweil in der Küche beim Kochen mit und ein paar andere kneteten den Stockbrotteig.

Um kurz vor 18 Uhr gab es dann Essen: Nudeln mit Tomatensoße, Käse und Salat. Danach zogen wir nocheinmal unsere Schuhe und Jacken an, um unten im Hof ein Lagerfeuer zu entzünden. Wir saßen ein wenig im Feuerkreis, sangen Lieder, tranken Tschai und backten unser Stockbrot über dem Feuer. Währenddessen verwandelten ein paar Leiter den Gemeindesaal in ein Kino. Um 20 Uhr gingen wir schließlich wieder nach oben, und entschlossen uns nach fast einstimmiger Abstimmung, dass wir den Film Madagaskar 1 schauen wollten. Dazu gab es Popcorn und ein paar Chips. Danach gingen wir gemeinsam Zähne putzen und machten uns soweit bettfertig. Da viele Kinder noch nicht sehr müde waren, legten wir den zweiten Teil ein und drehten den Ton leiser, in der Hoffnung, dass die Wölflinge alsbald einschlafen. In den meisten Fällen ging unser Plan auf. Um halb 12 war auch der zweite Film zuende, und auch der letzte Wölfling schlief ein.

Am nächsten mogen mussten wir wieder um 7:30 aufstehen. Nachdem sich alle angezogen und ihre Schlafsachen zusammengepackt hatten, gab es Frühstück. Im Anschluss spielten wir noch ein paar Spiele im Karree und brachten unser Gepäck nach unten vor die Gruppenräume. Im Abschlusskarree sangen wir das Pfadfinderlied „Flinke Hände“, ehe die Wölflinge erschöpft und froh von ihren Eltern abgeholt wurden.

 

 

       

   

 

 

Wölflingsübernachtung
 

Am 25.03.17 trafen sich die Wölflinge unseres Stammes gemeinsam mit ihren Leitern zu einer Übernachtung in den Gruppenräumen. Um 14 Uhr waren alle eingetroffen und richteten ihren Schlafplatz im Jupfiraum ein. Anschließend konnte das Abenteuer beginnen:

Die Leiter hatten zuvor einen Brief auf dem Kirchengelände gefunden und berichteten den Wölflingen von einem Schatz, der wohl vor einigen Jahren von Baden Powells Freunden im Hardwald versteckt wurde. Schell war allen klar, dass dieser Schatz nur von richtigen Pfadfindern durch Spurenlesen und Rätsellösen gefunden werden konnte. Und so machten sich die Wölflinge auf den Weg Richtung Pavillion, um von dort aus den Hinweisen zu folgen.

Bereits an der ersten Weggabelung befand sich ein verstecktes Wegzeichen: Die Wölflinge sollten sich in zwei Gruppen aufteilen, um möglichst schnell drei Schlüssel zu finden, die zur Öffnung des versteckten Schatzes dienen sollten.

Eine Gruppe machte sich, den Spuren folgend, auf den Weg zur Geistereiche. Dort angekommen mussten sie einen Eisblock aus der Erde graben, in dem sich bei genauerem Hinsehen ein Schlüssel befand.Mit viel Kraft wurde der Brocken auf den Boden geschleudert. Nach einigen Wiederholungen konnte der erste Schlüssel endlich aus dem Eis befreit werden.

Derweil führten die Wegzeichen die andere Gruppe zum Jubiläumsbrunnen. Vor Ort war ein Eimer mit Loch im Deckel in den Boden gegraben. In diesem befand sich der zweite Schlüssel, der an einem Tischtennisball befestigt war. Durch das Befüllen des Eimers mit dem Wasser aus dem Brunnen konnte der zweite Schlüssel in Gewahrsam genommen werden.

Beide Gruppen folgten den weiteren Spuren und trafen kurze Zeit später wieder aufeinander. Zwei Schlüssel konnten bereits gefunden werden, doch wo war der dritte? Das nächste Wegzeichen machte sie auf ein Waldgebiet aufmerksam, in dem viele rote Bänder an Bäumen und Sträuchern befestigt waren. Und an einem dieser Bänder befand sich der dritte und letzte Schlüssel. Schnell machten sich die Wölflinge auf die Suche und nach einigen Minuten hatten sie auch den letzten Schlüssel gefunden

Jetzt lag nur noch ein kurzes Stück bis zum ersehnten Schatz bevor. Dort angekommen wurde die Kiste geöffnet und inspiziert. Neben Süßigkeiten und Knabbereien befanden sich darin auch die Zutaten für Tschai, dem traditionellen Getränk der Pfadfinder.

Mit dem verdienten Schatz im Gepäck machte man sich auf den Rückweg zu den Gruppenräumen. Dort wurde dann sogleich das abendliche Programm vorbereitet. Einige sägten Holz für das Lagerfeuer, andere kümmerten sich um die Zubereitung des Pizzateigs oder des Tschais. Anschließend wurde kurz gespielt, bis die Pizza fertig gebacken war und gegessen werden konnte. Danach fand man sich am Lagerfeuer ein, um zu singen, zu erzählen und etwas Stockbrot oder Tschai zu genießen.

Zum Abschluss des Tages gab es noch eine Gute-Nacht-Geschichte vom Lesedrachen, bevor alle Wölflinge in ihren Schlafsack krochen, um fünf Minuten später doch wieder aufzustehen und weitere 20 Minuten im Freien herumzurennen und am Lagerfeuer zu sitzen. Danach gingen alle Kinder endgültig ins Bett und schliefen schnell ein. Am nächsten Morgen wurden die Leiter durch lautes Geschrei im Flur geweckt. Nach einem ausgewogenem Frühstück wurden noch kurz die Gruppenräume geputzt, ehe die Wölflinge von ihren Eltern abgeholt wurden. Es war eine tolle Übernachtung mit viel Spaß und tollen Erlebnissen!

 

 

 

 


Stufenbericht 2016

 

Dieses Jahr bestand die Wölflingsstufe aus 14 Kindern. In den Gruppenstunden spielten wir verschiedene Spiele und beschäftigten uns mit den Pfadfindergesetzen. Wir besuchten den St. Martinsumzug mit selbstgebauten Laternen und an Weihnachten bastelten wir Lichter. Für Fasching bastelte jeder eine Maske. Des weiteren beschäftigten wir uns mit dem Jahresmotto H2016 und machten verschiedene Experimente mit Wasser.


Im Sommer haben wir eine Art Haik als Schatzsuche im Odenwald gemacht. Zusammen mit den Wölflingen der Waldstadt wurden im Voraus verschiedene Aktionen zum Thema „Karte und Kompass – wie gehe ich damit um?“ gemacht. So trafen wir uns an einem Samstag und übten in zwei Gruppen in und um Mosbach, wie man eine Kreuzpeilung macht, wie man eine Karte richtig liest, was Kompasszahlen sind und wie man Koordinaten in die Karte richtig überträgt. Spielerisch wurde so jeder Teilnehmer auch praktisch auf das Sommerlager vorbereitet. Auf unserer Schatzsuche wanderten wir von Scheidental über Balsbach, Wagenschwend und Mülben zur Gaimühle. Von dort ging es für 2 Nächte an den Eutersee, an dem wir unsere Versprechen ablegten.


Danach ging es weiter über den Katzenbuckel nach Waldkatzenbach und zum Eberbacher Wildschweingehege. Dort bauten wir einen Staudamm mit einer Brücke. In Eberbach übernachteten wir in den Gruppenräumen des Stammes Silberreiher. Dann ging es von dort über Schwanheim und Kirchlein zur Burg Stolzeneck, wo der Schatz versteckt war. Er war ca. 10 cm eingegraben. Doch was war das? Da passen ganz viele Schlüssel rein! Zum Glück sind alle verlorengegangene Schlüssel rechtzeitig wieder aufgetaucht und der Schatz wurde geöffnet. Danach ging es nach Mosbach in die Gruppenräume und wir ließen das Lager mit Pizza und Eis ausklingen. In den letzten Gruppenstunden vor dem Stufenwechsel spielten wir Mensch-Ärgere-Dich-Nicht mit richtigen Menschen. Das war lustig.

 

Stufen

Die Gruppen bzw. Stufen sind in Altersgruppen unterteilt. Der Sinn dieser Unterteilung ist eigentlich ganz klar. Wölflinge z.B. haben altersmäßig andere Voraussetzungen als Pfadfinder.

Durch diese Unterteilung wird ein altersspezifisches Programm, das den Fähigkeiten der Gruppe gerecht wird, in den einzelnen Stufen (Gruppen) gestaltet.

Den Aufstieg in die nächsthöhere Gruppe muss man sich verdienen. Es ist zum einen ein bestimmtes Alter und eine moralische Reife notwendig und zum anderen Kenntnisse über bestimmtes Pfadfinderwissen. Der Aufstieg findet nach der Prüfung in einem feierlichen Rahmen statt. Die entsprechenden Kandidaten müssen auch ein individuelles Versprechen an den Stamm abgeben.

 

Innerhalb eines Stammes gibt es

Wölflinge

Jungpfadfinder

Pfadfinder

Rover

und die Leiter

 

 

 

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